Made im Nirgendwo Archive

Staupe – Panikmache

Posted 17/07/2016 By admin

12/15.7 2016 In den letzten Tagen verteilen anscheinend an verschiedenen Orten, eine etwa 40 jährige Frau und ein ca. 16 Jahre alter junger Mann, Flugblätter die auf eine Zunahme der Hundekrankheit Staupe hinweist.

Die Flugblätter sind in diversen Orten identisch, lediglich die Kopfzeile mit dem betreffenden Orten wird gewechselt.

Rätselraten gibt der Grund dieses Aufwandes für Meldungen die frei erfunden wurden, auf. Nachfragen bei Tierärzten (leider viele in den Ferien) ergaben keine Hinweise auf eine Zunahme der Staupe in den betroffenen Gebieten.

Auch wird der „Brief“ mit Schweizer Tierschutz unterschrieben, der wohl von dem ganzen nichts weiss.

Das Veterinäramt Basel und Baselland  weisen beide keine solche Meldungen aus.

Wer aber tut so etwas und aus welchem Grund? Wer Googelt wird wohl Hinweise finden, dass einiges aus dem Inhalt stimmt, aber nichts bestätigt eine wirkliche Zunahme von Fällen und niemand konnte uns auch nur ein neues Vorkommnis bestätigen. Ist es eine Hundehalterin deren Hund an Staupe erkrankte und nun so auf diese Krankheit hinweisen will? Ein ganz dumme Werbung für den Impfstoff? Ein Stich gegen die Personen die Ihre Hunde aus dem Osten holten?

Viele Fragen und wir bitten unsere Leser uns zu berichten, wenn sie an anderen Orten ebenfalls solche Flugblätter erhalten haben und die Frau und den jungen Mann doch zu bitten, mit uns Kontakt aufzunehmen. Gerne nehmen wir die Geschichte dahinter auf.

 

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2 der von Lesern erhaltenen Blätter (A5 Hoch) verteilt am 12. und 14. Juli an der Birs in Birsfelden und bei der Birsbrücke in Reinach.

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Pkwteile.ch

Posted 11/01/2016 By admin

Wer unter dieser Adresse Artikel bestellt wird per Stand (10.1.2016) nicht informiert, dass das Bestellte aus Deutschland und der im E-Mail bestätigte Endpreis, nicht stimmt.

Wohl wird in den AGB vermerkt, dass Lieferungen ins Ausland zusätzliche Kosten verursachen, da der Schweizer über eine CH Adresse mit Preisen in Schweizerfranken angezeigt bekommt, kann er aber davon ausgehen in der Schweiz zu bestellen und dass die Preise inkl. MwST ausgeschrieben sind, oder zu mindest auf der Rechnung angezeigt werden.

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Der Shop wird von  der Firma ­Autodoc aus Berlin betrieben.

Autodoc GmbH
Josef-Orlopp-Straße 55
10365 Berlin

E-Mail:   info@pkwteile.ch
Web:      Pkwteile.ch

Dieser Meinung ist auch Fabian Maienfisch vom Staatssekretariat für Wirtschaft und drohte im Januar 2016 der AutoDoc mit einer Abmahnung.

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Meinung unter Blick >>>

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switcherLogo

Made with respect. Gefolgt mit einem Schweizerkreuz.

Mit Produktion in der Schweiz hat dies natürlich nichts zu tun. Manch einer meint dies aber immer noch. Switcher positioniert sich aber dort, wo sich die grossen gerne sehen. Als fairer Partner was Produktion und Verkauf angeht.

Switcher selbst meint:

Switcher entwirft und produziert mit Respekt:

Dabei verfolgen wir immer dasselbe Ziel: Unsere Geschäftstätigkeit muss mit einer ethischen Produktion vereinbar sein.

2014 wurde im Kassensturz noch hingewiesen, dass die Jacke die im Test benutzt wurde „noch“ in Rumänien hergestellt werde, da hier die Löhne bei 200 bis 300 Euro seien, man aber in die Türkei ausweichen werde, wo Löhne von 500 bis 700 Euro bezahlt würden.  Beides übrigen Löhne die über dem jeweiligen Mindestlohn liegen.

Dazu wolle man 1% des erzielten Umsatzes, jeweils direkt den Mitarbeitern „übergeben“.

Anscheinend ist man von diesen Zielen aber etwas abgekommen. Bei meiner Anfrage in Basel, warum das Etikette bei den T-Shirt auf einmal unter dem Arm angebracht ist (sehr störend) teilte mir die Verkäuferin mit dass die Produktion von Indien nach Bulgarien verlagert wurde und nun wohl alle nach und nach so gefertigt werden. Sie hatte wenigstens noch 9 Stück in meiner Grösse, die sie mir raus suchte. Sie werde aber meinen Einwand weiterleiten.

Etwas komisch diese Antwort da ja seit Juli 2010 die indische Textilgruppe Prem Group Company (PGC) (Anteil: 86 %) neben Gründer Robin Cornelius Mitbesitzerin der Switcher SA ist. Aber Bulgarien ist ja bekanntlich noch günstiger als Indien, was Produktion und Färben von Textilien angeht. Das bemerkte auch der Kanton Zürich der seine Berufskleider in Bulgarien via Cross Fashion Ltd. bestellte.

Nun Switcher verkauft ja nicht nur T-Shirt. Etwas vom schwersten für Interessierte zu erfahren ist aber das WWW, wo denn, wie und von wem das jeweilige Kleidungsstück produziert wird. Manchmal erfährt man das Land, aber ganz selten einen Firmennamen. Dies kritisierten schon viele Konsumenten-Organisationen. Hier sei erwähnt das Switcher noch zu den kommunikativsten gehört.

In einer Fotoreportage  (PDF) von Julian Salinas (Basel) sieht man einige Produktionsstätten, ohne Kommentar, ohne weitere Texte. Bilder die, wenn man genau hinschaut, erkennen lassen, das niemand Schutz-Handschuhe trägt. Dass Beine und Arme nicht geschützt sind usw. Aber auf allen Fotos ist eine „unglaubliche“ Ordnung.

In der Erklärung von Bern wurde Switcher zu den „Fortschrittlichen“ gezählt.

Also alles in bester Ordnung? Oder wenigstens so gut wie möglich? Der Switcher Kunde bezahlt einen relativ hohen Preis, erhält dafür auch eine gute Qualität. Genau wissen wo und mit welchen Mitteln diese erreicht wird, wird er/sie wohl  nie so genau.  Es gibt bei Switcher ja auch noch die Zweitmarke Wahle deren Produktion relativ offen kommuniziert wird >>>. Hier sei noch erwähnt, dass Migros und Coop  bei diesem Werk nicht mittun und ihre Karten nicht offen legen. Die Migros weil ihr dieses Abkommen zu wenig weit gehe, Coop aus anderen Gründen. Beide beiziehen sich eher auf die BSCI.

Eigentlich gäbe es ja eben noch die Business Social Compliance Initiative (BSCI) die nach den Bränden und Einstürzen in diversen Firmen mit vielen Toten, ins Leben gerufen wurde.  Hier findet man aber ausser der verschobenen Konferenz vom 23.11.2015 nur noch sporadisch Meldungen und auch der Geschäftsbericht vom Jahr 2013 als neustes Infoblatt, lässt nicht gerade auf viel Initiative schließen.

Fazit: Auch wer gewillt ist etwas mehr zu bezahlen, weiss heute nicht, ob nicht gerade sein Kleidungstück von Kindern hergestellt wurde. In einem Filz des sozialen Elend dieser Welt. Und schlussendlich muss man sich sogar sagen lassen, wenn diese Menschen diese Arbeit nicht hätten würden sie des Hungers sterben. Wer die Frage stellt „und wenn man ihnen etwas mehr bezahlen würde, freiwillig, einfach so“ wird eher mitleidig belächelt. So ist das „System“ Switchen, wenn angewandt, eventuell wirklich noch fair oder eben ein Made with respect so gut es denn geht.

(c) by younicef.de

 

Informativ:

Es tut sich auch in Indien was >>>

7 Tage – Woche 0 Tage Ferien immer noch aktuell in Indien  >>>

Gleiches Leid wie vor 10 Jahren in Indiens-Textilindustrie >>>

 

 

 

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